Jobbörsen

Recruitingkosten senken mit Recruitingvideos und Jobfilmen

Haben Sie schon einmal bei den einschlägigen Jobbörsen im Internet nachgefragt, was eine Stellenanzeige kostet? Sie werden es zumeist nicht glauben wollen. Aber was soll ich Ihnen als erfahrenen Recruiter sagen: Sie buchen Flatrates, Pakete oder ähnliche Discounts mit dem guten Gefühl, ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis einzukaufen. Was bleibt Ihnen auch anderes übrig? Wenn Jobs zu besetzen sind, müssen sie auch ausgeschrieben und veröffentlicht werden. Dafür sind die Jobbörsen als Nachfolger der noch teurere Zeitungsanzeigen ja seit ihrem Bestehen da und das Budget für Stellenanzeigen ist jährlich verplant.

Recruitingkosten genau definieren

Recruitingkosten sind ein weites Feld, wenn Auswahl, Einarbeitung und Ausfallkosten für nicht besetzte Positionen hinzugerechnet werden. Hier sollen aber der Einfachheit halber nur die regulären Recruitingkosten betrachtet werden. Das betrifft zum Großteil die Kosten für Stellenanzeigen und Ausschreibungen.

Warum aber die Frage nach den Recruitingkosten? Hintergrund ist der bereits deutliche Fachkräftemangel, der mit immer größeren Auswirkungen die deutschen Unternehmen trifft. Wo vor Jahren noch ein einzige Stellenausschreibung für die Besetzung einer Vakanz ausreichte, müssen heute Stellenanzeigen über Monate wenn nicht gar Jahre online gehalten werden, in der Hoffnung, auf dem leergefegten Arbeitsmarkt doch noch einen interessanten Bewerber zu finden. Und genau hier setzen die steigenden Kosten für Stellenanzeigen dem Controller mächtig zu. Wo früher eine 1:1 Kalkulation zwischen Stellenanzeigen und Stellenbesetzung möglich war, ist heute das Verhältnis 1:n. Wobei n schnell den Wert 5, 10 oder noch größer annehmen kann.

Die Suche nach Alternativen

Allein aus Kostengesichtspunkten sollten Sie sich nun die Frage stellen, welche Alternativen Sie für’s Geld noch bekommen können? Die Antwort ist recht simpel. Aber das Vorgehen ist etwas abseits vom ausgetretenen Pfad des Recruitingeinmaleins. Nutzen Sie die Möglichkeiten der sozialen Netze und Plattformen, um auf Ihre Vakanzen aufmerksam zu machen. Diese sind im ersten Schritt kostenfrei. Und wenn Sie Ihre Mitarbeiter als Multiplikatoren einsetzen, können Sie über diesen Weg mehr Leser für Ihre Stellenanzeige gewinnen, als über die altbekannten, mit abertausenden Jobs überfrachteten Jobbörsen. Damit haben Sie schon einen ersten Schritt unternommen, die Kosten zu dämpfen. Allerdings wird Sie Ihr Controller noch nicht aus der Berichtspflicht entlassen, solange die Vakanz nicht besetzt ist.

Reichweitengewinnung ohne Verfallsdatum

Im zweiten Schritt sollten Sie nun überlegen, wie Sie am besten in den sozialen Medien Ihre Zielgruppe erreichen. Und dort sind Videos der absolute Renner, wenn es um Aufmerksamkeit insbesondere auf mobilen Geräten geht. Lassen Sie also von Ihrer Stellenanzeige ein spannendes Job Movie erstellen. Die Kosten können hier variieren von im einfachsten Fall unterhalb tausend Euro, bis hin zum individuellen und anspruchsvolleren Fall von mehreren tausend Euro. Sie zucken zurück und denken: Hmm, doch deutlich mehr als eine Stellenanzeige bei Trittstein & Co. Sie sollten aber nüchtern bleiben und bedenken, dass Ihr spannender Job Movie kein Verfallsdatum hat. Ganz im Gegenteil: Wenn bei den Jobbörsen Ihre Stellenanzeige jeden Tag weiter nach unten in die Resterampe rutscht, wird Ihr Job Movie bzw. Ihr Recruitingfilm in den sozialen Medien durch Aufrufe, Likes, Shares und Empfehlungen täglich an Wert gewinnen. Und das ganz ohne Verfallsdatum!

Machen wir die Rechung

Kommen wir zum konkreten Kostenvergleich: Wenn Sie Ihre Vakanz absehbar mit einer Stellenanzeige in einer Jobbörse besetzen können, sind Sie dort ganz klar im Kostenvorteil. Wenn Sie schon die Erfahrung haben, dass es mit einer Stellenanzeige nicht getan ist, dann schlägt das Pendel sehr schnell zugunsten eines Recruitingvideos aus. Denn spätestens nach 3 bis 5 herkömmlichen Stellenanzeigen herrscht Kostenparität zwischen Stellenbörse und Recruitingvideo.

Jetzt bleibt Ihnen also nur, Ihren Controller von den Kostenvorteilen zu überzeugen. Aber spätestens mit dem ersten besetzen Job durch ein Recruitingvideo wird man Ihnen auf die Schulter klopfen und Sie als First Mover herausstellen.

Fazit

Hier für Sie als Fazit die Kostenvorteile des Recruitingvideos auf einen Blick:

Recruitingvideos…

  • … sind günstiger, wenn von einer länger laufenden Recruitingkampagne auszugehen ist (ab 3-5 Stellenanzeigen)
  • … steigen im Wert, da sie mit der Zeit Reputation in den sozialen Netzen erlangen
  • … helfen Ihnen im mobilen Zeitalter Stellen schneller zu besetzen

Also, warten Sie bis Ihnen das Controlling Ihr Recruitingbudget streicht. Zeigen Sie, dass Sie das Recruiting kostenbewußt managen können und dabei auch neue Wege gehen können. Und abgesehen von den regulären Recruitingkosten wird Ihr Unternehmen mit jeder besetzen Vakanz wettbewerbsfähiger werden. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema …

 

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